Unser neues Großprojekt: Die Sekundarschule Tukuta – Bildungschancen für Mädchen im Simanjiro-Distrikt
Die Förderung von Frauen und Mädchen ist zentrales Anliegen von upendo. Bildung ist ein entscheidender Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben und bessere Zukunftsperspektiven. Mit der Sekundarschule Tukuta („Hauch, Brise“) entsteht im Simanjiro-Distrikt die erste weiterführende Schule speziell für Mädchen. Auf Initiative und mit maßgeblicher Unterstützung von upendo und unserer tansanischen Partnerorganisation ECLAT erhalten Mädchen und junge Frauen in der Region die Chance, ihre schulische Laufbahn in erreichbarer Nähe fortzusetzen – in einem geschützten Umfeld, das Lernen und persönliche Entwicklung ermöglicht. Vom ersten Planungstreffen bis zur feierlichen Übergabe und Inbetriebnahme der Schule verging nur ein Jahr. Dieses beeindruckende Ergebnis wurde durch das engagierte Zusammenspiel vieler Beteiligter möglich – initiiert und begleitet von upendo und ECLAT, gemeinsam mit der lokalen Gemeinschaft, den tansanischen Behörden und dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Förderer dieser Schule.
Grußwort von Herrn Minister Reul, Schirmherr von upendo

Liebe Mitglieder, Unterstützer und Freunde von upendo,
dieser Jahresbericht weist aus, dass sich Ihr Verein im Jahr 2025 wieder in der Förderung von drei wichtigen Entwicklungs-Pfeilern in Tansania besonders hervorgetan hat: Bei der Bildung, den Wasserprojekten und der Mädchen- und Frauenförderung. Wieder konnten – dank der großen Bereitschaft von Spenderinnen und Spendern und durch Fördermittel – mehrere Schulgebäude fertig gestellt werden. So wurden der Grundschule Naankaileer zwei komplett ausgestattete Klassenzimmer mit Sanitäranlagen übergeben. Auch eine neue Sekundarschule für Mädchen ist entstanden. Weiterhin unterstützen Sie die Wasserprojekte, damit die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Durch die gute Zusammenarbeit mit der tansanischen Partnerorganisation „ECLAT Foundation“ gelingt es Ihnen, diese wertvollen Projekte für Bildung und Infrastruktur partnerschaftlich umzusetzen. Ein solch gutes Miteinander fällt aber nicht vom Himmel, sondern „steht und fällt“ immer mit den Menschen, die dafür stehen und sich einsetzen: aus diesem Grund möchte ich Ihnen allen, insbesondere Ihrem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Dr. Heimbach, herzlich für Ihr Engagement danken. Liebe Freundinnen und Freunde von upendo, lieber Herr Dr. Heimbach, im Jahr 2024 hat Ihr Verein seinen 10. Geburtstag gefeiert. Und meine Wahrnehmung ist, dass sich die Zusammenarbeit im Laufe der Jahre weiter gefestigt und etabliert hat – ein festes Band aus Freundschaft zwischen Leichlingen und Tansania ist entstanden. In einer Welt, in der es immer mehr Feindseligkeit zu geben scheint, können Sie daruf besonders stolz sein! Herzlich Ihr Herbert Reul MdL
Unser Verein
Upendo wurde 2014 mit dem Ziel einer kommunalen Entwicklungsförderung abgelegener und rückständiger Gesellschaften gegründet. Partnerorganisation ist die ECLAT Development Foundation, in der Einheimische und mit ihrer Kultur Vertraute Entwicklungen ihrer Gesellschaft bewirken. Dem Vorstand von upendo gehören Dr. Fred Heimbach (Vorsitzender), Matthias Schmid (Stellvertretender Vorsitzender) und Joachim Buchmüller (Schatzmeister) an.



Wo wirkt upendo?

Einblicke in ECLAT’s und upendo’s Hilfsprojekte:
Im Dezember 2025 hatten wir das Glück, neben dem bezaubernden Land Tansania auch die Arbeit von ECLAT erleben und Einblick in die Projekte von ECLAT gewinnen zu können. Die Organisation leistet einen sichtbaren und wirksamen Beitrag in den Bereichen Bildung, Stärkung der Rolle der Frau, Wasser- und Sanitärversorgung sowie Gesundheit.
Bereits am ersten Tag besuchten wir eine der mehr als 50 durch ECLAT in Tansania errichteten Schulen. In Tansania gilt Schulpflicht. Allerdings wird schnell klar, dass nicht nur die klimatischen Bedingungen Menschen und Tiere täglich vor besondere Herausforderungen stellen. So müssen in Trocken- oder Dürrezeiten insbesondere die Mädchen den Eltern helfen und sich u.a. um das Vieh kümmern, anstatt zur Schule zu gehen. ECLAT baut die Schulen und übergibt die Schulen zum Betrieb an die Regierung, die Lehrer entsendet und die Schulen nachhaltig betreibt. So wird insbesondere in den abgelegenen Gegenden der Massai-Region vielen Kindern Zugang zu schulischer Bildung ermöglicht, die aufgrund der weiten Schulwege nicht zur Schule gehen konnten. An der Berufsschule für jugendliche Mädchen erwerben Schülerinnen praktische Fähigkeiten wie Kochen oder Schneidern, wovon wir uns persönlich überzeugen konnten. Die heranwachsenden jungen Frauen bekommen damit eine Chance, sich langfristig eine eigenständige Existenz aufbauen zu können.
Die herausragende Leistung von ECLAT endet nicht mit dem Bau von Schulen. Als Beispiel sei ein beeindruckendes Frauenprojekt genannt, bei dem die Mitglieder einer Frauengruppe durch die Aufzucht und den Verkauf von Hühnern ein eigenes Einkommen erzielen. Mikrokredite versetzen die Frauen in die Lage, ihr eigenes kleines Unternehmen zu starten. Hier konnten wir Hilfe zur Selbsthilfe erleben, wie auch das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl der Frauen, die sich mit großer Freude und Stolz gegenseitig unterstützen. Die Bedeutung der Bildungs- und Förderprojekte – von der Primar- über die Sekundarschule bis hin zur Berufsausbildung – wurde in allen Bereichen deutlich. Einen besonderen Stellenwert nimmt bei ECLAT die Förderung von Mädchen und Frauen ein, die hier wie in vielen Regionen Tansanias weiterhin benachteiligt sind.

Ein Besuch bei Freunden
Jede Begegnung mit den Kindern, den jungen Frauen und Männern, den Mitarbeitenden von ECLAT, den Bauarbeitern, den Schulleiterinnen und Schulleitern, den Lehrkräften, den Köchinnen, den Fahrern, den Familienmitgliedern der Familie Toima und den vielen Singenden hat unser Herz zutiefst berührt.
Besonders eindrucksvoll war für uns der Besuch eines Massai-Bomas, wo wir auch mit großer Offenheit und herzlicher Gastfreundschaft empfangen wurden. Die Teilnahme als Gäste an einer Gemeindeversammlung von Stammes-Mitgliedern war eine besondere Ehre. Offene und intensive Gespräche zum Thema Familienplanung verdeutlichen den gesellschaftlichen Wandel, den ECLAT durch Aufklärungsarbeit unterstützt. Der Dorfälteste sprach offen darüber, dass große Familien heute vor dem Hintergrund von Bildung, Ernährung und gesundheitlicher Versorgung kritisch zu sehen seien. Es war für uns ein Erlebnis, Männer, Frauen und Kinder dabei zu erleben. Alle fanden Gehör, niemand wurde unterbrochen, obwohl kontrovers diskutiert wurde.
Täglich konnten wir die Herausforderungen für die Menschen in dieser Gegend beobachten: die weiten Fußmärsche der Frauen, um das tägliche Wasser zu holen, die weiten Strecken der Jungen und Männer als Hirten mit ihrem Vieh und die weiten Fußwege der Kinder zur Schule. Umso beeindruckender war für uns die Zufriedenheit der Menschen, die Lebensfreude und ihr Zusammenhalt. Der Besuch hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll und notwendig die kontinuierliche Unterstützung dieser Arbeit von ECLAT ist. Wir danken allen Mitarbeitenden und Beteiligten, die uns Einblick in ihre Arbeit und ihr Leben gegeben haben und deren persönliches Engagement diese Projekte erst möglich macht.
Doris Ruland-Dammer, Silke Heinrichs-Klärner, Jasper Ruland
Unser Engagement für Schulbildung
Auch im vergangenen Jahr konnte upendo in rückständigen und abgelegenen Gegenden Tansanias Schulbildung fördern. Von den insgesamt 15 Primarschulen in 2025 wurden einige alte, heruntergekommene Schulen renoviert, andere Schulen wurden erweitert und neue gegründet. Insgesamt konnte upendo am Bau von 60 Primarschulen mitwirken und vielen tausend Kindern zu Schulbildung verhelfen. Trotzdem ist die Zahl der Schüler in den Klassenräumen in den vergangenen Jahren stark angestiegen – auch ein Zeichen der zunehmenden Wertschätzung von Schulbildung in der Gesellschaft.
Von Beginn an engagiert sich upendo auch mit Bau von weiterführenden Schulen. Anfang 2025 begann der Bau der neuen Sekundarschule Tukuta („Hauch, Brise“) für Mädchen, so dass dort bereits im Februar 2026 der Unterricht für die ersten Mädchen beginnen konnte. Der Start der Schule wurde am 19. Februar 2026 feierlich und mit großer Anteilnahme aus der lokalen Politik und Bevölkerung gefeiert. Drei der Schülerinnen hatten bei den zurückliegenden landesweiten Abschlussprüfungen der Primarschulen die besten Ergebnisse des ganzen Distrikts. Mehr noch – diese drei Schülerinnen stammen von der Primarschule Lenaitunyo, die vor einigen Jahren mit Hilfe von upendo gebaut wurde. Sie heißen Skola Lenjala (15), Mabawa Lalaito (13) und Kalai Karduni (13) und stammen aus verschiedenen Bomas in der Umgebung der Primarschule Lenaitunyo.

Skola berichtete, dass sie Rechtsanwältin werden möchte. Sie arbeite hart, damit sie eines Tages ihre Familie mit unterstützen kann, der sie sehr dankbar ist. Mabawa strebt an, eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen. Ihr ist es wichtig, Menschen zu helfen. Kalai wünscht sich, eines Tages als Ärztin arbeiten zu können. Sie betonte hierbei Ihren Glauben auf Gottes Hilfe, damit sie die Schule eines Tages erfolgreich beenden kann. Alle drei haben das Glück, dass ihre Eltern, auch die Väter, den Schulbesuch unterstützen. Dies ist bei den Massai keine Selbstverständlichkeit. Die stolzen Eltern erzählten später hierzu, dass sie großes Vertrauen in Toima Kiroya (Leiter von ECLAT) haben und dies ihren Entschluss gefördert habe, den Schulbesuch ihrer Töchter zu ermöglichen. Persönliche Ansprache durch Mitglieder der örtlichen Gemeinschaft sehen wir dementsprechend als einen Erfolgsfaktor für sämtliche Bildungsangebote an.

Ausbildungszentrum für jugendliche Mädchen

Der Aufbau des Ausbildungszentrums für jugendliche Mädchen war ohne Frage das Projekt, das uns 2025 am meisten beschäftigt hat. Die Bauarbeiten für die Gebäude konnten bis Ende 2025 fast vollständig abgeschlossen werden, lediglich ein paar Restarbeiten stehen 2026 noch an. Im januar 2025 konnte der neue Jahrgang wie geplant mit ihrer zweijährigen handwerklichen Ausbildung beginnen. Wie zuvor umfasst der Jahrgang jugendliche Mädchen im Alter von 14 bis 20 Jahren. Ohne die Chance, die ihnen das Ausbildungsprojekt bietet, würden die meisten dieser Mädchen, wenn nicht alle, zeitnah verheiratet. Sie werden in den Fächern Food production and beverage („Nahrungsmittelzubereitung“) und Design clothing and textiles („Design-Schneidern“) ausgebildet. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen übertraf unsere Erwartungen bei weitem: statt wie geplant 22 Mädchen hätten wir durchaus auch über 100 aufnehmen können. Nach intensiven Beratungen und Umplanung der räumlichen Reserven haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Zahl der jährlich aufzunehmenden Mädchen auf 34 zu erhöhen. Wir freuen uns, dass auch das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) als maßgeblicher Finanzier des Projekts sich unseren Überlegungen angeschlossen und diese Erweiterung des Projekts unterstützt hat. Die Mädchen schlafen in den Dormitorien, essen zusammen in der Mensa, lernen Theorie in den Klassenräumen und Praxis in den Werkstätten. Sie werden von ihren Ausbilderinnen unterrichtet, die auch auf dem Campus leben. Die Ausstattung der Werkstätten ist 2025 weit vorangekommen, muss aber 2026 noch komplettiert werden. Eine der Schülerinnen war schwanger und hat im Herbst eine Tochter geboren. Da wir in der Massai-Kultur immer wieder einmal mit schwangeren Schülerinnen rechnen müssen, sie aber nicht von der Ausbildung ausschließen möchten, haben wir für sie ein kleines Wohnhaus auf dem Gelände gebaut. Dort kümmert sich tagsüber während der Unterrichtszeiten jemand um die Babies. Alle Mädchen sind begeistert dabei; nicht eine von ihnen hat die Ausbildung abgebrochen. Sie wissen diese Möglichkeit zu einer handwerklichen Ausbildung als Basis für ein späteres eigenes Einkommen zu schätzen. Ihre Begeisterung und Dankbarkeit ist an ihren Gesichtern abzulesen.

Frauenarbeit
Schwerpunkt der Frauenarbeit von ECLAT war im vergangenen Jahr weiterhin die intensive Schulung von Frauengruppen in wirtschaftlichem Handeln, damit sich die Frauen ein eigenes Einkommen erwirtschaften können. Verschiedene Gruppen hatten bereits die Aufzucht von Küken und den Verkauf von jungen Hühnern gelernt, andere die Herstellung und den Vertrieb von flüssiger und fester Seife. Zur Schulung gehört auch die längere Begleitung der Gruppen, damit sie nicht bei den ersten Schwierigkeiten in der Gruppe oder im Vertrieb aufgeben. Vor allem müssen sie lernen, wirtschaftlich zu denken und zu handeln. Andere Frauengruppen haben im vergangenen Jahr gelernt, Tücher mit Batik zu verschönern und sie dann zu verkaufen. Sie müssen vor allen erkennen lernen, welche Muster gefragt sind und sich auf den Märkten in den Dörfern verkaufen lassen. Die Gruppen werden regelmäßig von den Trainerinnen aus dem ECLAT-Team besucht. Jede Mitarbeiterin betreut die Gruppen in einem festgelegten Gebiet. Sie kennen ihre Gruppen und können sie bestmöglich begleiten. Noch vor 10 Jahren wollten Männer traditionsgemäß nicht tolerieren, dass ihre Frauen eigenes Geld besitzen. Inzwischen aber schätzen sie das Einkommen der Frauen, da neben den Frauen und ihren Kindern auch sie selber davon profitieren.
Familienplanung
In der Kultur der Massai sind Männer stolz über viele Kinder, aber sie überlassen die Betreuung der Kinder ganz den Frauen. Die schaffen es kaum, ihre vielen Kinder satt zu bekommen und sie zu kleiden, und fragen nach Möglichkeiten der Familienplanung. Die aber wird von den meisten Männern abgelehnt. ECLAT hat deshalb in den letzten Jahren damit begonnen, Familienplanungskampagnen in den Dörfern durchzuführen. Auch die einflussreichen traditionellen Stammesführer haben diese Notwendigkeit erkannt und sind bei den Kampagnen dabei. Die Beratung der Paare und Behandlung erfolgt dann kostenlos in den staatlichen Gesundheitsstationen. Unsere Evaluierung hat 2025 gezeigt, dass die Bevölkerung die Möglichkeit einer Familienplanung inzwischen deutlich besser kennt und sich deutlich mehr Paare empfängnisverhütend behandeln lassen als früher. Eine hoffnungsvolle Aussicht, die uns veranlasst weiterzumachen.
Wasserprojekte
Wasser ist in der Massai-Steppe ein rares Gut und muss oft viele Kilometer weit entfernt geholt werden, häufig 10 bis 20 km weit. Das Oberflächenwasser aber ist verschmutzt und versursacht häufig Krankheiten. Der Grundwasserspiegel liegt tief, so dass Bohrlöcher in der Regel 150 m tief gebohrt werden müssen.
025 konnten wir an der Primarschule Orkiringo erfolgreich nach Grundwasser bohren. Dort sind mögliche Wasserstellen besonders weit entfernt, so dass inzwischen bereits viele Dorfbewohner in die Nähe der Schule gezogen sind. Mit dem Strom aus Solarpanelen wird an der Schule nun frisches, hygienisch sauberes Wasser in einen Wassertank gepumpt. Von dort fließt es zu einer Entnahmestelle auf dem Schulgelände und für die Dorfbewohner zu einer weiteren neben der Schule. Bei einer Trockenzeit von sieben bis acht Monaten macht sich der Klimawandel im Norden Tansanias stärker bemerkbar als anderswo. Wir möchten uns daher zukünftig häufiger an den von uns gebauten Schulen auch um eine verlässliche Wasserversorgung kümmern.
Elefantenkorridor am Ngonrongoro-Krater
Im Konfliktfeld zwischen der Bevölkerung und den Wildtieren der Nationalparks unterstützen wir die PAMS Foundation mit einem kleinen Projekt. Die Elefanten des weltberühmten Ngorongoro-Kraters verweilen nicht nur im Park, sondern vor allem die Elefantenbullen wandern auf jahrhunderte alten Wanderwegen in andere Gegenden. Außerhalb des Kraters aber siedeln immer mehr Menschen und legen dort ihre Felder an. Die Elefanten aber sind eine Gefahr für die Menschen und bedrohen deren Ernte auf den Feldern. Durch einen natürlichen Zaun aus in Chilli-Sud getauchten Tüchern werden die Elefanten nun davon abgehalten, den Korridor vom Ngorongoro-Krater in den benachbarten Nationalpark zu verlassen. So werden die Menschen in den Dörfern und die Ernte auf den Feldern vor den Elefanten geschützt. Gleichzeitig werden die Elefanten von den Menschen nicht als Gefahr angesehen und gewildert. Eine vergleichsweise einfache Methode, die die Koexistenz von Mensch und Wildtieren ermöglicht.
Einnahmen von upendo im Jahr 2025
upendo bedankt sich bei all denen, die unsere Arbeit in jedweder Form unterstützen, auch im Namen der betroffenen Menschen in Tansania. Besonderer Dank für die upendo gemäß dem Kassenbericht 2025 gewährte Unterstützung geht an den Freundeskreis und folgende Organisationen:

Ausgaben von upendo im Jahr 2025
upendo hatte für die Realisierung der Projekte in Tansania gemäß dem Kassenbericht 2025 folgende Ausgaben:

Für upendo ist Transparenz ein zentrales Thema. Unsere jährlichen Kassenberichte unterliegen einer externen Prüfung. Nach über 10 Jahren der Prüfung durch die JC Junga Consulting GmbH (Solingen) haben wir diese Aufgabe nun der unabhängigen Steuerberatungsgesellschaft simultax GmbH (Solingen) übertragen. Die dem Kassenbericht 2025 von upendo zugrunde liegenden Aufzeichnungen wurden begutachtet und auf Ordnungsmäßigkeit geprüft. simultax GmbH hat upendo im Schreiben vom 12.02.2026 die Richtigkeit des Kassenberichts für das Jahr 2025 testiert, der mit Angabe des Kassenbestands Anfang und Ende 2025 auch auf unserer Homepage veröffentlicht ist. Die Bestände an den Jahresenden variieren, da am Ende eines Jahres auch Vorauszahlungen in unterschiedlicher Höhe für Projekte des Folgejahres überwiesen werden.
Besuch aus Tansania
Zwei Mitglieder des Management Teams unser Partnerorganisation ECLAT besuchten upendo im September 2025: Denis Bura (ECLAT Accountant & Water Projects Manager) und Joseph Ginawe (ECLAT Office Administrator). Während ihres zweiwöchigen Aufenthalts in Deutschland sprachen sie mit diversen Sponsoren und Freunden von upendo, um ein Update der Situation vor Ort in Tansania aus erster Hand zu geben. Daneben gehörte beispielsweise auch die Universität in Aachen zum Besuchsprogramm, um Informationen über Wasserprojekte in Deutschland zu erhalten. Die Besichtigung von kulturellen Einrichtungen, wie dem Kölner Dom, sowie auch sozialen Einrichtungen, wie beispielsweise einem Altersheim, bot ihnen außerdem die Gelegenheit, sich ein Bild über das Leben in Deutschland zu machen. Beide bedankten sich herzlich für die Einladung und kehrten mit einer Vielzahl von Eindrücken nach Tansania zurück.







